Die deutsche Stahlindustrie steht vor großen strukturellen Herausforderungen, da die Rohstahlproduktion aufgrund der schwachen Nachfrage, hoher Energiekosten und billiger Importe aus China auf dem niedrigsten Stand seit 2009 ist. Die Aktien der Stahlunternehmen erleben jedoch einen deutlichen Aufschwung aufgrund der Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung, der Schutzmaßnahmen der EU gegen chinesische Importe, unternehmensspezifischer Entwicklungen wie der Ausgliederung von TKMS durch Thyssenkrupp, des Übernahmeangebots von Klöckner für Worthington Steel und der Vorteile für Salzgitter durch den Rüstungsboom, was zu Optimismus für die Zukunft der Branche führt.